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Unsere Stadtteile

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Stadtteile

Liebe Mitbürger:innen,

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unsere Stadt Ronnenberg besteht aus sieben lebendigen und eigenständigen Ortsteilen — jeweils mit eigener Geschichte, Charakter und Gemeinschaft.

  • Empelde: Als größter Ortsteil und Verwaltungssitz nahe Hannover ist Empelde ein gefragter Wohnort und Wirtschaftsstandort mit guter Anbindung und vielfältiger Infrastruktur.

  • Ronnenberg (Kernstadt): Das Herz unserer Stadt — historisch gewachsen mit einer Mischung aus dörflichen und städtischen Strukturen, mit Handel, Handwerk und Dienstleistung vor Ort.

  • Weetzen: Ruhiges Wohnen, gute Verkehrsanbindung und ländlicher Charme verbinden sich hier — ideal für Familien und Pendler.

  • Benthe: Idyllisch am Benther Berg gelegen — der Ortsteil steht für Naherholung, Natur und dörfliche Lebensqualität.

  • Ihme‑Roloven: Mit seinen Dörfern und der naturnahen Umgebung bietet Ihme-Roloven ländliche Ruhe und den Charme eines traditionsreichen Dorfs.

  • Linderte: Ein ruhiger, familienfreundlicher Ortsteil, angenehm und überschaubar, mit guter Verbindung zur Kernstadt und zur Umgebung.

  • Vörie: Unser kleinster Ortsteil — überschaubar, historisch verwurzelt und geprägt von ländlicher Beschaulichkeit und Gemeinschaft.
     

Gemeinsam gestalten diese Ortsteile die Vielfalt und Lebensqualität in Ronnenberg. Jede und jeder von Ihnen — in welchem Ortsteil Sie leben — trägt zum Miteinander und zur Zukunft unserer Stadt bei.
 

Mit herzlichen Grüßen

Marc Y. Wandersleben  - Bürgermeisterkandidat

Ronnenberg (Kernstadt)

Der Stadtteil Ronnenberg (Kernstadt) mit rund 7.200 Einwohnern ist geprägt durch eine ausgewogene Verbindung aus städtischen und dörflichen Strukturen. Landwirtschaft, Handel sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe bestehen hier seit Jahrhunderten nebeneinander und prägen bis heute das Ortsbild.

Ronnenberg gehört zu den ältesten Siedlungen der Region. Erstmals schriftlich erwähnt wird der Ort als „Runibergun“ durch Widukind von Corvey. Überliefert ist, dass hier im 6. Jahrhundert eine mehrtägige Reiterschlacht stattgefunden haben soll. Mit der Bonifatius-Kapelle, deren urkundlicher Nachweis aus den Jahren 1073 bis 1080 stammt, entwickelte sich früh ein kirchliches Zentrum auf dem befestigten Kirchenhügel. Die Michaeliskirche wird erstmals 1291 erwähnt. Im Jahr 1589 erhielt Ronnenberg den Status einer Spezial-Superintendentur und Schulaufsicht innerhalb des Herzogtums.

Einen wichtigen Entwicklungsschub brachte 1872 die Eisenbahnlinie Hannover–Hameln, die seitdem durch Ronnenberg führt und bis heute eine zentrale Rolle für Pendler spielt. Auch der Kalibergbau prägte die Geschichte des Stadtteils nachhaltig und führte zu einem starken Bevölkerungswachstum.

Heute präsentiert sich Ronnenberg als attraktiver Wohnort mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern, gewachsenen Wohnsiedlungen und einer hohen Lebensqualität in direkter Nähe zur Landeshauptstadt Hannover.

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Empelde

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Mit rund 12.200 Einwohnern ist Empelde nicht nur der größte, sondern zugleich der direkt an den Südwesten der Landeshauptstadt Hannover angrenzende Stadtteil Ronnenbergs. Für viele Bewohner ist Empelde ein attraktiver Wohnvorort Hannovers, der urbane Nähe mit eigenständiger Struktur verbindet. Unter allen Stadtteilen Ronnenbergs ist Empelde am stärksten industriell geprägt. Die verkehrsgünstige Lage sowie die Verfügbarkeit größerer Flächen machen den Stadtteil besonders interessant für Unternehmen, Handwerk und Gewerbe.

Dabei zeigt Empelde eine klare historische Kontinuität. Urkundlich erstmals 840 n. Chr. erwähnt, entwickelte sich der Ort im ausgehenden Mittelalter zu einem typischen Haufendorf. Einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls brachte das Jahr 1831, als Johann Egestorff in Empelde eine Ziegelei gründete. Unter der Leitung von Georg Egestorff, dem Begründer der Hanomag in Hannover-Linden, entstand hier 1861 eine Zündhütchenfabrik, aus der später die Munitionsfabrik „Dynamit AG“ hervorging.

Besonders prägend für Empelde war das Kaliwerk Hansa, das den Stadtteil über rund acht Jahrzehnte – von 1894 bis 1973 – wirtschaftlich und strukturell bestimmte.

Heute ist Empelde durch den Endhaltepunkt der Stadtbahnlinie 9, einen S-Bahnhof sowie mehrere Buslinien hervorragend an das Verkehrsnetz der Region Hannover angebunden. Zudem befindet sich hier das Rathaus der Stadt Ronnenberg sowie mehrere Nebenstellen der Stadtverwaltung, was die zentrale Bedeutung Empeldes für die gesamte Stadt unterstreicht.

Weetzen

Mit rund 2.300 Einwohnern ist Weetzen der drittgrößte Stadtteil der Stadt Ronnenberg. Der Ort blickt auf eine lange und gesicherte Geschichte zurück: Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 6. April 1269, als der Bischof von Minden die Schenkung des Zehnten zu Wennigsen sowie der „villa wetzenedhe“ bestätigte.

Weetzen war seit jeher durch seine fruchtbaren Böden geprägt, die über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Grundlage für zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe bildeten. Auch im 21. Jahrhundert ermöglichen diese ertragreichen Flächen noch immer mehreren Bauernhöfen ihre Existenz. Mit dem Ausbau der früheren Heer- und Handelsstraße nach Hannover – der heutigen B 217 – erhielten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse einen direkten Zugang zum hannoverschen Markt.

Einen markanten Strukturwandel erlebte Weetzen mit der Industrialisierung. Die Gründung der Zuckerfabrik im Jahr 1883 sowie die Inbetriebnahme des Schachtes Deutschland 1906 prägten den Ort nachhaltig und führten zu einer ausgewogenen Mischung aus Gewerbe- und Wohngebieten. Während der Bergbau nach rund 25 Jahren eingestellt wurde, bestand die Zuckerfabrik bis 1986 und hinterließ bleibende Spuren im Ortsbild und in der Entwicklung.

Heute zeichnet sich Weetzen durch seine naturnahe, beschauliche Lage ebenso aus wie durch wachsende Wohngebiete. Handwerksbetriebe, Einzelhandel, eine ärztliche Grundversorgung sowie ein vielfältiges Vereins- und Kulturleben machen den Stadtteil zu einem lebenswerten Wohnort. Besonders für junge Familien ist Weetzen mit Krippen, Kindergärten und einer Grundschule attraktiv. Die gute Anbindung an die Deisterbahnlinie und die Strecke Hannover–Hameln mit kurzen Taktzeiten erhöht zusätzlich die Attraktivität des Stadtteils.

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Linderte

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Mit rund 600 Einwohnern ist Linderte der südlichste Stadtteil der Stadt Ronnenberg und ein überwiegend ländlich geprägter Ort mit dörflichem Charakter. Erstmals urkundlich erwähnt wird Linderte im Jahr 1120 unter dem Namen „Lindard“. Im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform wurde die bis dahin selbständige Gemeinde am 1. Juli 1969 der Stadt Ronnenberg zugeordnet.

Das Wappen Linderte vereint drei bedeutende Symbole: Die Linde verweist auf den Ortsnamen, der Stern stammt aus dem Wappen der Grafen von Schwalenberg, die hier einst eine Gerichtsstätte unterhielten, und der Fuchs erinnert an den Amtmann Reinecke. Dieser verschaffte der Gemeinde im 19. Jahrhundert durch den Verkauf gutseigener Ländereien ein hohes Maß an wirtschaftlicher Selbstständigkeit.

In den letzten Jahren verzeichnet Linderte durch das Neubaugebiet „Im Schwarzfeld“ steigende Einwohnerzahlen. Besonders junge Familien schätzen das ruhige, naturnahe Landleben und die familiäre Atmosphäre des Ortes als idealen Raum für das Aufwachsen ihrer Kinder.

Ein wichtiger Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens ist der Tischtennisverein Linderte e.V., der 1968 als reiner Damensportverein gegründet wurde. Heute zählt er rund 40 Mitglieder mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft und trägt regelmäßig Punktspiele aus. Trainings- und Begegnungsort ist das Dorfgemeinschaftshaus, das zugleich ein sozialer Treffpunkt des Ortes ist. Ergänzt wird das dörfliche Leben durch die Heimatstube Linderte, die Einblicke in die Geschichte und Tradition des Stadtteils bietet und für Interessierte jederzeit einen Besuch wert ist.

Vörie

Mit knapp 300 Einwohnern ist Vörie der kleinste Stadtteil der Stadt Ronnenberg. Der Ort hat eine lange Geschichte und ging ursprünglich aus einem fränkischen Edelhof hervor, der vermutlich zur Sicherung einer Furt durch die Ihme-Niederung angelegt wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Vörie im Jahr 1252.

Die meisten Häuser des Dorfes liegen dicht am südlichen Ufer der Ihme, die hier noch den historischen Namen Landwehr trägt. Bis vor wenigen Jahren war Vörie stark bäuerlich geprägt, und auch heute vermittelt der Ort noch immer den Eindruck eines traditionellen Bauernhofdorfes. Die Vergangenheit ist sichtbar in den alten Gehöften, den für die Region typischen calenbergischen Rübenburgen und den großen, eindrucksvollen Scheunen.

Eingebettet in weite Getreide- und Rübenfelder besitzt Vörie einen norddeutsch-herben Charme, der den Ort unverwechselbar macht. Schon der Schriftsteller Wilhelm Raabe bezeichnete Vörie als ein „von der Ihme durchflossenes freundliches Dorf“ – ein Bild, das bis heute lebendig geblieben ist und das sich die Bewohner bewusst erhalten möchten.

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Benthe

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Mit fast 2.000 Einwohnern zählt Benthe zu den größeren Stadtteilen der Stadt Ronnenberg. Die besonders attraktive landschaftliche Lage am waldreichen Benther Berg macht den Ort zu einem der bevorzugten Wohnstandorte in der gesamten Region Hannover. Grabhügel aus der Bronzezeit am Südosthang des Benther Berges belegen eine sehr frühe Besiedlung dieses Gebietes. Namensgebend war die seit dem 12. Jahrhundert dort ansässige Familie von Benthe, die bis ins 17. Jahrhundert bestand. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Benthe überwiegend als Bauerndorf geprägt.

Heute verbinden sich in Benthe ökologisch orientierte landwirtschaftliche Betriebe mit einer gepflegten Wohnbebauung in landschaftlich reizvoller Lage am Fuße des Benther Berges. Der Benther Berg selbst ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und zieht insbesondere an Wochenenden zahlreiche Spaziergänger, Sportler und Ausflügler aus der nahegelegenen Landeshauptstadt Hannover sowie der Umgebung an.

Die Bewohner Benthes profitieren von einer gut entwickelten örtlichen Infrastruktur. Neben kleineren Handwerksbetrieben gibt es einen Bäcker, ein Café sowie einen Biohofladen. Für Kinder und Jugendliche stehen Krippe, Kindergarten, Hort und Grundschule zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch den Benther Jugendbauwagen. Ein breites sportliches und gemeinschaftliches Angebot bietet der Sportverein VSV Benthe, der für Jung und Alt vielfältige Aktivitäten bereithält.

Ihme-Roloven

Der Stadtteil Ihme-Roloven, dessen Name vom gleichnamigen Fluss Ihme abgeleitet ist, ist stark von seiner landschaftlich geprägten Struktur bestimmt. Mit knapp 1.000 Einwohnern zählt Ihme-Roloven – wie eine Auszeichnung im Landeswettbewerb belegt – zu den schönsten Gemeinden des Landes. Bereits im 12. und 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Ihme als typisches Reihendorf, während Roloven die Struktur eines Haufendorfes annahm. Bis heute hat sich der Ort seinen ausgeprägten dörflichen Charakter bewahrt.

Im Jahr 1929 schlossen sich Ihme und Roloven zur Gemeinde Ihme-Roloven zusammen. 1974 erfolgte die Eingliederung in die Stadt Ronnenberg. Neben zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern prägt insbesondere die umgebende Natur das Ortsbild. Das nahegelegene „Ihme-Rolover-Bürger-Holz“ bietet ideale Bedingungen für Radfahrer, Spaziergänger und Jogger und dient als wichtiges Naherholungsgebiet.

Eine aktive Dorfgemeinschaft sorgt dafür, dass das Leben im Doppeldorf lebendig bleibt. Über das Jahr hinweg finden zahlreiche Veranstaltungen und Feste statt, die den Zusammenhalt stärken und den besonderen Charakter von Ihme-Roloven unterstreichen.

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Bürgermeisterkandidat

Marc Y. Wandersleben

DIE Alternative für Ronnenberg

© 2025 by Marc Y. Wandersleben

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